Speisen und Getränke · Harira und Suppen
Harira
Harira ist eine traditionelle, reichhaltige Suppe der marokkanischen Küche

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Allgemeines
Harira (arabisch حريرة) ist eine traditionelle, reichhaltige Suppe der nordafrikanischen Küche, die besonders in Marokko und Algerien als Nationalgericht geschätzt wird. Sie ist der berühmteste kulinarische Bestandteil des Fastenbrechens (Iftar) während des Ramadan, schmeckt aber das ganze Jahr über.
Typische Merkmale & Zutaten
Das Gericht zeichnet sich durch seine samtige Konsistenz (abgeleitet vom arabischen Wort harir für Seide) und eine harmonische Balance aus Säure, Würze und Kräuterfrische aus.
- Basis: Eine kräftige Tomaten- und Fleischbrühe (meist Rind, Lamm oder Huhn). Es gibt auch hervorragende vegetarische und vegane Varianten.
- Einlage: Reichlich Kichererbsen, Linsen und oft kleine Nudeln (Fadennudeln) oder Reis.
- Kräuter & Gewürze: Grosse Mengen an frischem Koriander und Petersilie sowie Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Zimt und Pfeffer.
- Das Finish (Tedouira): Kurz vor dem Servieren wird die Suppe traditionell mit einer Mischung aus Mehl und Wasser angedickt, was ihr die typisch sämige Textur verleiht.
Traditionelle Servierweise
Harira wird klassisch mit Zitronenspalten zum Selbstbeträufeln gereicht. Als süß-kontrastive Beilage serviert man in Marokko gerne Datteln oder das in Honig getauchte Sesamgebäck Chebakia.