Ali Abul-Hasan as-Said, arabisch: علي أبو الحسن المعتضد بالله السعيد بن المأمون, war von 1242-1248 der zehnte und auch der letzte Kalif der Almohaden
Als Nachfolger seines Bruders Abd al-Wahid II. ar-Rashid versuchte Ali Abul-Hasan as-Said das Almohadenreich zumindest in Marokko zu bewahren. Zunächst konnte er auch Erfolge erzielen, als er mit den Meriniden/Banu Marin, den bisherigen Feinden der Almohaden ein Bündnis abschliessen und sie als Söldner gegen die Abdalwadiden einsetzen konnte. Doch bald fielen die Meriniden von den Almohaden wieder ab und begannen mit der Eroberung von Nordmarokko. 1245 ging Meknès und 1248 Fès an die Meriniden verloren, die damit das nördliche Marokko kontrollierten.
Unter seinen beiden Nachfolgern Umar al-Mustafiq (1248-1266) und Abu Dabis (1248-1269) konnten sich die Almohaden noch bis 1269 in Südmarokko behaupten. Mit der Eroberung von Marrakesch durch die Meriniden (1269) wurde das Reich der Almohaden endgültig zerschlagen.