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Jbel Bani

جبل باني

Der Gebirgszug des Jbel Bani ist mit seiner Höhe von maximal 910 m die höchste Erhebung in der Provinz Tata

Aktualisiert 2026, maghrib.ch
Dorf beim Jbel Bani
Dorf beim Jbel Bani
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Jbel Bani


arabisch: جبل باني, Tamazight: ⵊⴱⴻⵍ ⴱⴰⵏⵉ

Allgemeines

Der Jbel Bani (Berbersprache: Adrar n'Bani) ist ein markanter, über 560 Kilometer langer Gebirgszug im äussersten Süden Marokkos. Er bildet die geologische und landschaftliche Grenze zwischen dem nördlich gelegenen Anti-Atlas-Gebirge und den südlichen Sanddünen der Sahara.

Geografie & Landschaft

  • Lage: Er erstreckt sich durch die Regionen Souss-Massa und Guelmim-Oued Noun – von der Provinz Zagora im Osten bis nahe an die Atlantikküste bei Tan-Tan im Westen.
  • Höhe: Seine höchste Erhebung erreicht moderate 910 Meter über dem Meeresspiegel, was ihn dennoch zur höchsten Erhebung der Provinz Tata macht.
  • Landschaftsbild: Die Region ist geprägt von einer kargen „Mondlandschaft“ aus schroffen Sandsteinfelsen, steilen Klippen und tiefen Canyons. Diese Wüstenlandschaft wird immer wieder von grünen Oasen, Palmenhainen und traditionellen Lehmbaudörfern (Ksours) durchbrochen.

Tourismus & Aktivitäten

Die Region rund um den Jbel Bani ist ein bedeutender UNESCO-anerkanntes Geopark-Projekt (Géoparc Jbel Bani), das auf nachhaltigen Tourismus setzt.

  • Wüsten-Trekkings: Sehr beliebt sind mehrtägige Wanderungen und Kameltrekkings, die vom Gebirgszug direkt in die grossen Sanddünen der Sahara (wie dem Erg Chegaga) führen.
  • Kultur & Geschichte: In den Bergen und Tälern finden sich jahrhundertealte, befestigte Getreidespeicher (Agadire), alte Ruinen und prähistorische Felsgravuren.
  • Wichtige Stützpunkte: Orte wie Tata, Icht oder Foum Zguid dienen Reisenden als Ausgangspunkte für Expeditionen in die Region.