Fauna und Flora · Tiere
Sardine
Die Sardine ist ein kleiner, heringsartiger Schwarmfisch

Die Sardine ist ein kleiner, heringsartiger Schwarmfisch Abschnitte
Allgemeines
Die Sardine (Sardina pilchardus), auch Europäische Sardine genannt, ist ein kleiner, heringsartiger Schwarmfisch. Sie gehört zu den bedeutendsten Speisefischen weltweit und ist vor allem für ihr hervorragendes Nährwertprofil bekannt. Laâyoune im Süden Marokkos ist der grösste Sardinenhafen der Welt
Biologie & Lebensraum
Vorkommen:
Sardinen leben im nordöstlichen Atlantik, in der Nordsee sowie im Mittelmeer und Schwarzen Meer.
Verhalten:
Als pelagische Wanderfische bewegen sie sich in riesigen Schwärmen küstennah in Tiefen von bis zu 60 Metern.
Grösse:
Ausgewachsene Tiere erreichen eine Länge von etwa 15 bis 25 Zentimetern.
Kulinarische Verwendung
Frische Sardinen eignen sich hervorragend zum Grillen oder Braten mit Olivenöl, Zitrone und Kräutern. Weltweit am weitesten verbreitet ist jedoch die Dosen-Sardine (Ölsardine), die pur auf Brot, in Pastasaucen oder in Salaten gegessen wird.
Nährwerte & Gesundheit
Sardinen gelten aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte als echtes Superfood. Da sie sich am Anfang der marinen Nahrungskette befinden, reichern sie im Vergleich zu grossen Raubfischen extrem wenig Quecksilber an. 100 Gramm rohe oder abgetropfte Sardinen liefern etwa:
- Kalorien: ~208 kcal
- Eiweiss: ~24,6 g (hochwertiges, leicht verdauliches Protein)
- Fett: ~11,5 g – davon ein sehr hoher Anteil an entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA)
- Vitamine & Mineralstoffe: Sie sind eine der besten natürlichen Quellen für Vitamin B12 und Vitamin D. Da sie meist im Ganzen mit den weichen Gräten verzehrt werden, liefern sie zudem erhebliche Mengen an bioverfügbarem Kalzium